Fallstudie · Onlineshop-Plattform, WooCommerce, Programmierung
Statt eines Shops eine Plattform: x247.shop gibt jedem Verein, jeder Firma und jeder Schule einen eigenen Onlineshop für Textilien und Sportartikel – mit Druck, Stickerei und allem, was danach organisatorisch dranhängt.

Die Ausgangslage
Hinter x247.shop steht Korbel Austria mit Standorten in Gobelsburg und Tulln – ein Betrieb, der Vereine, Firmen und Schulen mit Teamsport-, Merchandising- und Arbeitsbekleidung ausstattet und Druck und Stickerei im eigenen Haus macht.
Der Ablauf davor war der, den fast jeder Verein kennt: eine Sammelliste, ein Zettel im Kabinenraum, jemand sammelt Geld ein, jemand tippt alles ab. Bei jeder Nachbestellung beginnt das Spiel von vorne.
Die Aufgabe
Jeder Verein sollte seinen eigenen Shop bekommen – mit seinen Textilien, seinem Logo, seinen Farben, seinen Größen. Mitglieder bestellen selbst und zahlen selbst.
Und der Verein sollte etwas davon haben: Überblick, was bestellt wurde, und eine Beteiligung, die nachvollziehbar ist. Dazu Funktionen, die im Vereinsalltag wirklich vorkommen – Vorauszahlungen für Jugendmannschaften, Aktionen zum Saisonstart, Gutscheine für Sponsoren.
Was ich gemacht habe
Eine WooCommerce-Plattform, in der pro Verein, Firma oder Schule ein eigener Shopbereich angelegt wird. Die Produkte tragen die Veredelung mit: welcher Druck, welche Stickerei, welche Platzierung, welche Größe.
Dazu die Funktionen, die den Unterschied zum Standardshop ausmachen: ein Provisionssystem, das der Verein über einen eigenen Zugang live einsehen kann, eine Prepaid-Funktion für kontrollierte Ausgaben und Gutscheincodes für Aktionen, Rabatte und Events.
Wichtig war die Wiederholbarkeit: Ein neuer Vereinsshop darf kein neues Projekt sein, sondern muss ein Vorgang sein, der sich mit den Daten des Vereins befüllen lässt.
Was geblieben ist
Aus Sammelbestellungen per Liste ist ein laufender Shop geworden. Neue Vereine kommen dazu, ohne dass dafür jedes Mal von vorne begonnen wird – und die Bestellungen landen dort, wo sie hingehören: in der Produktion.
Ein Shop, der mehr können muss?
Mehrere Mandanten, Veredelungsoptionen, Provisionen, Prepaid – wenn ein Shop Prozesse abbilden soll statt nur Produkte, wird es interessant. Genau das ist mein Fach.