Fallstudie · Produktfamilie & Markenentwicklung
„1 Waldviertler – 3 Leut.“ Der Bernie, der Edi und der Alois: eine Gerätefamilie des Waldviertler Innovationsbetriebs WD-AUSTRIA – entwickelt, visualisiert, prototypisiert und benannt.

Die Ausgangslage
Technische Geräte heißen üblicherweise wie Ersatzteilnummern. Das funktioniert im Katalog und nirgendwo sonst: Niemand empfiehlt weiter, was er nicht aussprechen kann.
Für eine Familie von Geräten kommt eine zweite Frage dazu: Wie zeigt man, dass drei Produkte zusammengehören, ohne dass sie austauschbar wirken?
Die Aufgabe
Eine Produktfamilie entwickeln, die als Familie erkennbar ist, sich aber unterscheiden lässt – technisch, gestalterisch und im Namen.
Was ich gemacht habe
Auf der technischen Seite Konstruktion, 3D-Visualisierung und Prototypenbau samt 3D-gedruckter Sonderteile.
Auf der Markenseite die Benennung: Vornamen statt Typenbezeichnungen – ein Zugang, der aus Geräten Charaktere macht und aus einer Produktliste eine Geschichte, die man weitererzählt.
Dazu Corporate Design und Bildmaterial für Presse und Vertrieb.
Konstruktion & Prototypenbau. Geräteentwicklung inklusive 3D-Druck.
3D-Visualisierung. Design und Darstellung vor dem Bau.
Markenentwicklung. Benennung, Corporate Design, Bildmaterial.
Was geblieben ist
Drei Geräte, die man auseinanderhält und beim Namen nennt – und ein Beispiel dafür, dass Produktentwicklung und Vermarktung dieselbe Aufgabe sind.
Ähnliches Vorhaben?
Dein Produkt heißt bisher nach seiner Typennummer? Ein Name ist der billigste Teil einer Entwicklung und einer der wirksamsten.