Fallstudie · Wegleitsystem & Beschilderung
Ein großer Miethallenkomplex im Osten von Krems, direkt im Donauhafen: Für die DGK ist ein Wegleitsystem entstanden – Beschilderung, die Menschen ans Ziel bringt, die zum ersten Mal da sind.

Die Ausgangslage
Auf einem Areal mit mehreren Hallen und vielen Mietern kommen täglich Lieferanten, Kunden und Handwerker an, die noch nie dort waren. Ohne System suchen sie – im Auto, auf einem Gelände mit Schwerverkehr.
Gewachsene Beschilderung macht es oft schlimmer: Schilder von einzelnen Mietern, in unterschiedlichen Größen, an unterschiedlichen Stellen, teils veraltet. Wer alles liest, findet trotzdem nichts.
Die Aufgabe
Ein Leitsystem entwickeln, das ab der Einfahrt führt, in Stufen aufgebaut ist und sich ändern lässt, wenn Mieter wechseln.
Was ich gemacht habe
Zuerst die Logik: Welche Information gehört an die Einfahrt, welche an die Kreuzung, welche an die Halle? Ein gutes Leitsystem zeigt an jedem Punkt nur so viel, wie für die nächste Entscheidung nötig ist.
Dann die Gestaltung: Schriftgröße nach Lesedistanz aus dem fahrenden Auto, Kontraste, die auch bei Nässe und Dämmerung funktionieren, und ein Aufbau, in dem sich einzelne Mieternamen tauschen lassen, ohne das ganze Schild zu erneuern.
Leitsystem-Konzept. Informationsstufen von der Einfahrt bis zur Halle.
Gestaltung. Sämtliche Schilder und Tafeln.
Umsetzung. Produktionsdaten und Abwicklung mit Partnern.
Was geblieben ist
Ein Areal, auf dem sich Ortsfremde zurechtfinden – und ein System, das Mieterwechsel überlebt.
Ähnliches Vorhaben?
Bei dir suchen Lieferanten regelmäßig? Ein Leitsystem kostet einmal und spart täglich Anrufe.