Fallstudie · Markengestaltung Gastronomie
Otto Raimitz übernimmt den Gwercher in Stattersdorf und eröffnet sein zweites „Spiel“ in der Landeshauptstadt. Dafür sind Markengestaltung und Logo entstanden.

Die Ausgangslage
Wer ein zweites Lokal eröffnet, steht vor einer Entscheidung, die viele unterschätzen: Soll es wie das erste heißen und aussehen – oder eigenständig sein?
Beides hat einen Preis. Völlige Eigenständigkeit verschenkt den Bekanntheitsvorsprung. Eine Kopie nimmt dem neuen Ort seinen eigenen Charakter und macht aus einem Wirtshaus eine Filiale.
Die Aufgabe
Ein Zeichen entwickeln, das erkennbar zur Familie des ersten Lokals gehört und trotzdem für sich steht – mit einem eigenen Namen, der dieselbe Logik weiterführt.
Was ich gemacht habe
Der Name führt das Prinzip des ersten Lokals fort, die Gestaltung ebenso: gleiche Bauweise, eigener Inhalt. So entsteht eine Familie statt einer Filiale.
Das Logo wurde so angelegt, dass es an der Fassade, auf der Speisekarte und in klein am Bierdeckel funktioniert – und dass sich ein drittes „Spiel“ jederzeit anschließen ließe.
Markengestaltung. Namenslogik, Farbwelt, Schrift.
Logodesign. Zeichen für Fassade, Karte und Drucksorten.
Was geblieben ist
Ein zweites Lokal, das man dem ersten zuordnet, ohne dass es sich wie eine Kopie anfühlt.
Ähnliches Vorhaben?
Du eröffnest einen zweiten Standort? Über Namen und Zeichen entscheidet man am besten vorher, nicht nachher.