Fallstudie · Produktentwicklung mit Industriepartner
Alois ist ein Luftreiniger der Exklusivklasse – ohne Ozon, ohne Plasma, ohne Desinfektionsmittel. Entstanden in der Pandemie, gemeinsam mit dem Waldviertler Innovationsbetrieb WD-AUSTRIA: von der Konstruktion über die 3D-Visualisierung bis zum gebauten Prototypen.

Die Ausgangslage
Die Pandemie machte eine Frage plötzlich für alle relevant, die vorher fast niemanden interessiert hatte: Wie sauber ist die Luft in einem Raum, in dem viele Menschen sind? Für Gastronomie, Hotellerie, Ordinationen und Büros wurde daraus binnen weniger Wochen ein echtes Betriebsrisiko.
Der Markt füllte sich mit Geräten, die mit Ozon, Plasma oder Desinfektionsmitteln arbeiten – Verfahren, die wirksam sein können, aber Nebenwirkungen mitbringen und in Räumen, in denen Menschen sitzen und essen, heikel sind.
Die Aufgabe
Ein Gerät entwickeln, das Luft wirksam reinigt, ohne dabei etwas in den Raum abzugeben. Und das gut genug aussieht, um in einem Gastraum zu stehen, statt in einer Ecke versteckt zu werden.
Was ich gemacht habe
Die Entwicklung lief gemeinsam mit WD-AUSTRIA: Konstruktion, 3D-Visualisierung und Prototypenbau bei mir, Fertigungs- und Branchen-Know-how vom Partner.
Die Visualisierung stand dabei am Anfang, nicht am Ende. Bevor gebaut wurde, war zu sehen, wie das Gerät im Raum wirkt, wie die Proportionen sitzen und wie die Bedienung aussieht – Entscheidungen, die man an einem gebauten Prototyp nur noch teuer korrigiert.
Aus derselben Zusammenarbeit stammen auch die organisch gestalteten Luftgitter aus dem 3D-Drucker: Formen nach Blattvorbildern, die sich weder fräsen noch gießen ließen und deshalb nur additiv herstellbar waren.
Danach kam die Vermarktungsseite dazu: Name, Design, Pressebilder, Unterlagen. Aus derselben Reihe stammen auch der Bernie und der Edi – „1 Waldviertler, 3 Leut“.
Konstruktion. Gerätekonstruktion und Konstruktion für die Fertigung.
3D-Visualisierung. Design und Formfindung, bevor gebaut wurde.
Prototypenbau. Funktionsmuster inklusive 3D-gedruckter Sonderteile.
Vermarktung. Name, Design, Pressebilder und Unterlagen.
Was geblieben ist
Ein Gerät, das seine Aufgabe ohne Zusatzstoffe erfüllt – und ein Beispiel dafür, wie eine Entwicklungspartnerschaft zwischen einem Industriebetrieb und mir aussieht: Er kann fertigen und kennt den Markt, ich kann konstruieren, visualisieren, bauen und vermarkten.
Ähnliches Vorhaben?
Du hast Fertigungs-Know-how und eine Produktidee, aber niemanden für Konstruktion, Design und Vermarktung? Genau da komme ich ins Spiel.