Fallstudie · 3D-Visualisierung & Produktdesign
Für den Kaffeeröster J. HORNIG sind Kaffeetassen in 3D visualisiert und gestaltet worden – Dekore, Proportionen und Wirkung sichtbar, bevor die erste Tasse gebrannt wird.

Die Ausgangslage
Porzellan ist unbarmherzig: Ein Dekor, das auf dem Bildschirm gut aussieht, verhält sich auf einer gewölbten Fläche völlig anders. Schrift verzerrt sich, Motive verschwinden hinter dem Henkel, und der Rand schneidet ab, was am Layout noch vollständig war.
Herauszufinden lässt sich das klassisch nur mit Mustern – und jedes Muster kostet Zeit und Geld.
Die Aufgabe
Die Tassen mit ihren Dekoren so darstellen, dass die Wirkung auf der gewölbten Fläche vorab beurteilbar ist – aus jedem Blickwinkel und in allen Varianten.
Was ich gemacht habe
Aufbau der Tassenformen als 3D-Modell, Aufziehen der Dekore auf die tatsächliche Geometrie, Materialien und Beleuchtung für Porzellan – das reflektiert anders als jedes andere Material und verzeiht keine falsche Lichtsetzung.
Aus dem Modell entstehen beliebig viele Ansichten und Varianten: verschiedene Dekore, verschiedene Größen, verschiedene Perspektiven – ohne dass eine einzige Tasse produziert werden muss.
3D-Modellierung. Tassenformen als Modell, maßhaltig.
Dekorgestaltung. Motive auf die gewölbte Fläche gezogen und geprüft.
Renderings. Ansichten und Varianten für Freigabe und Vertrieb.
Was geblieben ist
Entscheidungen, die vor der Produktion getroffen wurden – und Bildmaterial, das gleich für Katalog und Vertrieb verwendbar war.
Ähnliches Vorhaben?
Du hast ein Produkt mit Dekor, Aufdruck oder Beschriftung? Am Rendering siehst du vorher, was hinterher teuer wird.