Fallstudie · Markengestaltung
Für den Ankerplatz Wachau sind Logo und Corporate Design entstanden – ein Zeichen für einen Ort, dessen Name schon ein Versprechen ist.

Die Ausgangslage
„Ankerplatz“ und „Wachau“ sind beides starke Wörter. Der Name macht die halbe Arbeit – und stellt gleichzeitig eine hohe Erwartung, der die Gestaltung standhalten muss.
Bei Orten in einer bekannten Region kommt eine zweite Schwierigkeit dazu: Die Wachau ist gestalterisch überstrapaziert. Weinlaub, Marille und Donauwelle sind so oft verwendet worden, dass sie nichts mehr auslösen.
Die Aufgabe
Ein Zeichen entwickeln, das die Region mitschwingen lässt, ohne die üblichen Bilder zu bemühen – und ein System, das sich auf Drucksorten, Schildern und im Netz anwenden lässt.
Was ich gemacht habe
Die Gestaltung setzt auf die Ruhe, die im Namen steckt, statt auf regionale Klischees. Wenige Elemente, klare Typografie, eine zurückhaltende Farbwelt.
Das System ist so angelegt, dass sich künftige Anwendungen – Karte, Schild, Website, Beschriftung – daraus ableiten lassen, ohne dass jemand neu entscheiden muss.
Logo. Ein Zeichen, das den Namen trägt.
Corporate Design. Farben, Schrift und Regeln für alle Anwendungen.
Was geblieben ist
Ein Auftritt, der in einer stark besetzten Region eigenständig bleibt.
Ähnliches Vorhaben?
Deine Region ist gestalterisch überstrapaziert? Dann ist Zurückhaltung oft das Auffälligste, was man machen kann.